Ruhr Reggae Summer 2018

Kurz bevor die Festivalsaison so richtig durchstartet, heißt es bereits in Dortmund: Tanzen, Essen, Chillen beim Ruhr Reggae Summer 2018. Das diesjährige Festival findet in diesem Jahr vom 31. Mai bis zum 02. Juni schon zum sechsten Mal in Dortmund im Revierpark Wischlingen statt, während das Partnerfestival in Mühlheim in diesem Jahr bereits in die 12. Runde geht. Ich habe hier die wichtigsten Infos zu diesem coolen Wochenende für dich zusammengestellt.

Welche Stages gibt es in Dortmund?

Da wäre zum einen der Mainstage, bei dem feinster Reggae und Dancehall die Bühne beherrschen. Bei der U-Club Dancehall Arena wartet eine 2000 qm große Arena mit zwei Ebenen auf die Besucher, die mit echtem karibischen Flair lockt. In der Beach Area und dem Dubstage wird Dubstep, Drum’n’Bass und Trap geliefert. Zu guter Letzt ist der Ochio Rios Stage nicht zu vergessen, bei dem jeder besten Dubsound genießen kann.

Gibt es sonst noch etwas zu erleben?

Auf jeden Fall! Zwar machen die Reggae-Sounds allein schon die Stimmung und die Atmosphäre perfekt, aber in Dortmund gibt’s auch andere coole Sachen zu erleben. Ich persönlich liebe den Klettergarten, weil ein bisschen Abenteuer während des Festivals nicht schaden kann. Für jüngere Besucher – und die gibt es bei dieser recht familienfreundlichen Veranstaltung durchaus – gibt es einen Wasserspielplatz. Und zum relaxenden Flair trägt ganz besonders die Sauna bei. Abseits dieser Angebote gibt es noch den wunderbaren Marktplatz, der tolle Kleinigkeiten, Schmuckstücke und mehr aus der ganzen Welt bereithält. Zum Stöbern für außergewöhnliche Objekte und dem Besorgen eines schönen Erinnerungsstückes an den Reggae Summer ist das genau der richtige Ort. Was will man mehr von einem chilligen Musikfest?

Wie sieht es mit Verpflegung aus?

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass das gastronomische Angebot beim Ruhr Reggae Summer nichts zu wünschen übriglässt. Vor allem die karibischen Gerichte sind ein Knüller und passen hervorragend zum Festival. Der eine oder andere Cocktail darf dabei selbstverständlich nicht fehlen. Es ist für jeden etwas dabei – ob vegetarisch, vegan, klassisch, exotisch oder Bio.

Wie teuer sind die Tickets?

Momentan kannst du online noch ein Early Bird Ticket für 54,00€ ergattern. Das ist ein fantastischer Preis, den du nutzen solltest, sobald du weißt, dass du das Festival besuchen willst. Eine Familien-Campingkarte bekommst du für 55,00€. Allerdings sind die Campingplätze begrenzt, weshalb du nicht zu lange warten solltest.

Wenn du also Reggae liebst und auf chillige Festivalstimmung stehst, sollte Dortmund in diesem Jahr auf deiner Liste stehen.

Die Toten Hosen sind auch 2018 auf (Laune der Na-)Tour

Die Toten Hosen sind auch 2018 auf (Laune der Na-)Tour

Alle Fans des deutschen Punk-Rock dürfen sich in diesem Jahr weiter auf viele Events der Extraklasse freuen, denn die Toten Hosen sind immer noch auf Tour – mit ihrem derzeitigen Album „Laune der Natur“.

Nur noch ein paar Monate müssen wir uns gedulden, bis es in Essen am 24. Mai mit der Eröffnung des Jahres 2018 weitergeht. Da das Interesse an der Tour enorm ist (und der erste Termin bereits ausverkauft), gibt es sogar schon einen Tag später einen Zusatztermin in der gleichen Stadt! Für jeden, der beim Start der diesjährigen Tour im Ruhrgebiet dabei sein will, gibt es also noch eine Chance, ein begehrtes Ticket für den 25. Mai zu ergattern.

Insgesamt haben die Hosen viel vor sich. Vom 24. Mai bis zum 15. September beim Zusatzkonzert in Bosen auf der Festwiese am Bostalsee (der Gig einen Tag zuvor ist bereits ausverkauft) ist die Band in Deutschland, Österreich und der Schweiz unterwegs. Nicht zu vergessen ist, dass sie ja bereits 2017 seit dem 05. November in den drei Ländern aufgetreten sind. Es ging von Chemnitz über Zürich nach Norddeutschland (Hamburg, Bremen) bis nach Leipzig, wieder nach Basel und schließlich über Frankfurt und Köln nach Berlin, München, Wien, Dortmund und Düsseldorf. Damit hatte wirklich jeder Fan die Chance, bei einem der Auftritte dabei zu sein!

Für welche Konzerte sind noch Tickets zu haben?

Während einige Auftritte bereits ausverkauft sind, gibt es noch ein paar Gelegenheiten, sich eine Karte zu schnappen, um die fantastische Live-Show mitzuerleben – es lohnt sich! Tickets sind noch zu haben für:

   Essen, Freitag, 25. Mai

   Hannover, Freitag, 01. Juni

   Dresden, Samstag, 02. Juni

   Berlin, Freitag, 08. Juni

   München, Samstag, 10. Juni

   Nickelsdorf (Österreich), Donnerstag, 14. Juni

   Bremen, Samstag, 16. Juni

   Cuxhaven, Donnerstag-Sonntag, 19.-22. Juli

   Stuttgart, Samstag, 21. Juli

   Hamburg, Mittwoch, 15. August

   Freiburg, Samstag, 18. August

   Luzern (Schweiz), Samstag, 25. August

   Gräfenhainichen, Freitag, 31. August

   Minden, Samstag, 01. September

   Bayreuth, Freitag, 07. September

   Mannheim, Samstag, 08. September

   Bosen, Samstag, 15. September

Wo kann ich Karten kaufen, und wie teuer sind die Tickets?

Bei den üblichen Vorverkaufsstellen im Netz wie Eventim kannst du für die obigen Konzerte noch Karten besorgen. Die Preise starten bei 52,50€ für den Auftritt auf der Waldbühne Berlin, liegen bei den meisten Konzerten zwischen einem Startbetrag von 55,00€ und 57,00€ und steigen in der Schweiz beim Luzerner Auftritt auf mindestens 89,22€.

Ein Ticketkauf ist auch direkt über die Webseite im Shop der Toten Hosen möglich. Mein Tipp: Die Preise liegen hier sogar noch etwas unter den Eventim-Preisen – es lohnt sich also zu vergleichen. Aber…psst: Nicht zu lange warten!

Wenig Frauen in deutscher Popmusik

Da im Moment so viele Debatten rund um Geschlechtergleichheit geführt werden, fand ich ganz interessant, was eine Untersuchung der GEMA mit dem BR herausgefunden hat: Nämlich, dass es zwar auf internationalem Parkett eine Menge weiblicher Popstars gibt; die Sache in Deutschland allerdings etwas anders aussieht. Bei uns gibt es deutlich weniger weibliche Sängerinnen und/oder Songwriterinnen. Werfen wir mal einen Blick auf die Ergebnisse der Untersuchung.

Die deutschen Singlecharts aus den vergangenen sechzehn Jahren wurden analysiert,

 und dabei herausgekommen ist ein magerer Satz von 26% an Songs, die von Frauen gesungen wurden – also nicht einmal ein Drittel. Noch mickriger sind die Prozentzahlen, wenn es um Komposition und Text der Songs geht. In diesem Bereich entstammen sogar nur 11,5% der Lieder weiblichen Gedanken.  

 

 

Warum das so ist, kann man hauptsächlich spekulieren. Aber es ist tatsächlich auffallend, wi

 

e wenig deutsche Solokünstlerinnen es hier in die Charts schaffen. International gibt es wesentlich mehr weibliche Stars wie Beyoncé oder Rihanna. Allerdings schreiben die auch nicht alle ihre Songs selbst – dennoch sind sie es, die im Rampenlicht stehen.

Wenn ich scharf nachdenke, fallen mir wirklich nicht viele Frauen ein, die auch als Songwriterinnen aktiv sind. Besonders im Schlager-Bereich mögen Andrea Berg oder Helene Fischer zwar extrem populär sein, doch als echte Liedermacherinnen kann man sie eben nicht bezeichnen.

Im Genre Pop sieht es vielleicht ein wenig besser aus, aber längst nicht gut. Mir fallen Bands wie Juli oder Wir Sind Helden ein, bei denen zumindest die Frontfrau das Gesicht der Band geprägt hat und sich auch als Songschreiberin etablieren konnte. Doch Solokünstlerinnen sind eher rar gesät. Als Beispiele würden mir spontan Sarah Connor einfallen (obwohl ich gar nicht sicher bin, dass sie ihre heutigen Songs selbst schreibt) oder – und das ist schon eine ganze Weile her – Nina Hagen.


Ich denke, es wäre für die Musikszene eine wunderbare Sache, wenn mehr Frauen die Branche als Singer/Songwriter bereichern würden. Denn Frauen schreiben andere Songs, entwickeln andere Kompositionen und bringen einfach mehr Abwechslung in die Szene und machen die Musiklandschaft bunter. Egal, ob Pop, Schlager, Rock oder Rap – Männer und Frauen arbeiten einfach unterschiedlich an Songs und bringen verschiedene Perspektiven mit. Das beeinflusst natürlich auch die Texte und die Stimmung von Liedern.

Ich hoffe, dass sich in Zukunft mehr Frauen der Musik und dem Songschreiben widmen und sich zwischen den vielen Männerstimmen durchsetzen können. Denn nur dann bleibt es im Musikbusiness interessant und vielseitig.

Elbphilharmonie wird 1 Jahr alt

Da ich Musik jedweder Art genieße und von Zeit zu Zeit auch gerne mal Klassik höre, habe ich diese Nachricht in den News-Bereich mit aufgenommen. Die Elbphilharmonie, die in diesem Jahr ihren ersten Geburtstag feiert, ist schließlich nicht irgendein Konzerthaus, sondern ein internationaler Touristenhotspot – der eigentlich schon vor sieben Jahren hätte fertig sein sollen. Und welches Fazit ist jetzt nach einem Jahr zu ziehen?

Die Philharmonie hat sich nach einem Jahr zu einem regelrechten Magneten entwickelt. Ich bin vor einigen Monaten selbst dort gewesen und konnte erstmal nur staunen – über die Architektur, den Aufbau, die Säle, die Plaza in fast 40m Höhe; eigentlich alle Details haben mich fasziniert. Der Blick, den man von der Plaza über den Hafen hat, ist unbezahlbar und vor allem beim richtigen Wetter einfach einmalig – besonders bei der untergehenden Sonne, die die Fassade der Philharmonie in ein echtes Kunstwerk taucht. Und so scheint es wohl auch den anderen Touristen und Besuchern zu gehen, die seitdem zur „Elphi“ gekommen sind.

Beeindruckende Zahlen

Nach einem Jahr kann man bereits ein paar Rechnungen vorweisen, was zum Beispiel den Besucherstrom betrifft. Auf der Plaza, auf der auch ich schon gestanden habe, haben sich allein in einem Jahr schon viereinhalb Millionen Besucher versammelt. Damit gehört die Philharmonie zu den Top-Sehenswürdigkeiten in Hamburg, wenn nicht sogar ganz Deutschland. In einer weiteren Statistik heißt es, dass bis zum Ende des Jahres 2017 600 Konzerte gespielt wurden und ungefähr 850,000 Menschen dabei zugehört haben.

Auf der anderen Seite hat das Konzerthaus auch negative Schlagzeilen geschrieben, die allerdings fast schon vergessen sind. Die Fertigstellung verzögerte sich um sieben Jahre und kostete sage und schreibe sechshundert Millionen € mehr als geplant.

Prominente Gäste

Das Haus kann sich nicht nur mit Millionen von Besuchern schmücken, sondern auch mit einigen Promis. Darunter befinden sich natürlich musikalische VIPs wie Alan Gilbert oder Cecilia Bartoli, aber auch John Malkovich war schon zugegen, und Karl Lagerfeld hat hier eine Modenschau veranstaltet. Royal-Fans waren aus dem Häuschen, als William und Kate Hamburg und der Philharmonie einen Besuch abstatteten.

Die neue Konzertsaison lässt ebenfalls auf einige spitzenmäßige Auftritte hoffen. Unter anderem ist das London Symphony Orchestra zu Gast, sowie Anne-Sopha Mutter oder Jonas Kaufmann.

Das Fazit der Verantwortlichen

Mit der Entwicklung der Elbphilharmonie zeigt man sich nach einem Jahr sehr zufrieden. Dass das Konzerthaus in so relativ kurzer Zeit zu so einem Hotspot in Hamburg und Deutschland wird, hätte man nicht unbedingt gedacht. Ein Kritikpunkt war von Anfang an die Akustik, doch mittlerweile hat man sich damit (teilweise) abgefunden. Allerdings gibt es hier durchaus gegensätzliche Meinungen, obwohl man im Grunde schon gelernt hat, mit dem Saal und seinem Klang umzugehen. Nun muss sich nur zeigen, dass „Elphi“ auch im zweiten Jahr an die Auftakterfolge anknüpft.

Die Titelsongs der Fußball-Weltmeisterschaften

Die Fußball-Weltmeisterschaft in Russland steht vor der Tür – und mit ihr auch bestimmt wieder ein neuer WM-Song, der die Titelkämpfe begleiten wird. Wer nicht nur auf das neue Lied gespannt ist, sondern auch die Meisterschaft kaum erwarten kann, dem kann ich den Bet365 angebotscode 2018 empfehlen, um pünktlich zur WM ein super Angebot zu nutzen, das eine extra Wette ermöglicht, um den Nervenkitzel noch weiter anzufachen.

Nicht nur dieses Angebot macht Lust auf die Weltmeisterschaft – ich bin auch ziemlich gespannt, welcher Song diesmal die Wettkämpfe begleiten werden. Bis es soweit ist, möchte ich an dieser Stelle nochmal die letzten Lieder Revue passieren lassen und ein wenig spekulieren, womit wir es in Russland wohl zu tun bekommen können.

2002 – Japan und Südkorea

„Boom“ hieß es 2002, als die amerikanische Sängerin Anastacia den offiziellen Titelsong zur WM beisteuerte. Allerdings war dieser eher mäßig erfolgreich als der große, erhoffte Hit. Möglicherweise fiel es einfach schwer, die Amerikanerin einerseits mit Fußball und andererseits mit den Gastgeberländern in Verbindung zu bringen. In die Charts stieg „Boom“ am höchsten in Belgien auf Platz 5 ein. In Deutschland schafft der Song es hingegen nur auf Platz 35.

2006 – Deutschland

2006, im Jahr des allseits bekannten Sommermärchens, gab es einen offiziellen Titelsong, an den sich wohl kaum jemand erinnern wird. Denn eigentlich war „The Time of Our Lives“ von Il Divo als begleitender Song auserkoren worden. Doch mir würde nicht einmal die Melodie dazu einfallen. Viel eher im Gedächtnis ist mir Grönemeyer geblieben mit „Zeit, dass sich was dreht“. Alle Deutschland-Fans dürften jedoch eine ganz besondere Hymne als inoffiziellen Titelsong in Erinnerung haben: „54, 74, 90, 2010“ der Sportfreunde Stiller – selbst, wenn es dann doch erst später dazu kommen sollte.

2010 – Südafrika

Immerhin eine bessere Verbindung gab es in diesem Jahr mit Shakira und dem Song „Waka Waka“, den sie sogar mit einer einheimischen Band einspielte. Zwar hat Shakira weiterhin nichts mit dem Kontinent am Hut, aber sie verkauft viele Platten und eignet sich perfekt als attraktives Werbegesicht. Das Lied schaffte es nicht zuletzt deswegen (und aufgrund der eingängigen Melodie), sich lange auch in Deutschland in den Top 10 zu halten.

2014 – Brasilien

Zwei internationale Topstars halfen auch 2014 dem WM-Titelsong mit ihrer Popularität auf die Sprünge. Pitbull und Jennifer Lopez rappten und sangen gemeinsam mit einer brasilianischen Sängerin „We Are One“. Ich persönlich habe keine sehr starke Erinnerung mehr an den Song – einfache Melodien, simple Texte („Ole Ola“) und Partyfeeling standen hier im Vordergrund. Kein Highlight, aber auch kein Flop.

2018 – Russland

Jetzt stehen wir vor dem großen Rätsel, welcher Song es ins offizielle Team für die Weltmeisterschaft in Russland schafft. Mittlerweile gibt es bereits den Hinweis, dass das Lied „Moscow Never Sleeps“ die Fußball-Endrunde begleiten wird – und es den Song gleichzeitig in verschiedenen Sprachen geben soll. Kommt es tatsächlich dazu, müssen sich die Freunde der vorherigen Hymnen etwas umstellen, denn das Werk von DJ Smash ist stark elektronisch geprägt. Ich bin gespannt, ob es tatsächlich dabei bleiben wird oder ob es noch einen anderen Favoriten auf den offiziellen Titelsong geben wird.